icomedias - Digitale Geschäftsprozesse, 26.06.2009icomedias hat Forschungsprojekt "Mobile biometrische Signatur" erfolgreich abgeschlossen
Mit dem Forschungsprojekt "Mobile biometrische Signatur" hat icomedias nun die Grundlage geschaffen, dass künftig etwa im Katastrophenfall sensible Daten wie beispielsweise Einsatzberichte, Sachlagen oder Protokolle effizient und rechtssicher elektronisch abgelegt werden können. Durch eine elektronische Unterschrift, die per Sprache erfolgt, wird nun ein sicheres Signieren von Dokumenten mobil möglich.
Praxistaugliche und innovative Lösung: effizient, einfach, rechtssicher
Herkömmliche Lösungen setzen eine vollständige Signaturumgebung (Signaturkarte, Lesegeräte und Computer mit Internetzugang) voraus. Da diese Voraussetzungen im Katastrophenfall nicht immer gegeben sind, konnten dadurch die Einsätze oft erst verspätet sicher dokumentiert werden. Die Herausforderung dieses Forschungsprojekts von icomedias war, eine praxistaugliche Lösung für die besonderen Anforderungen des Katastrophenschutzes zu entwickeln. Das bedeutet, dass durch das mobile digitale Signieren keinerlei Mehrbelastung für die bereits unter Stress stehenden Einsatzteams entstehen durfte. Die Dateneingabe muss auch unter widrigen Umständen einfach und nachvollziehbar abzuwickeln sein – Effizienz, Einfachheit und Rechtssicherheit waren damit unabdingbare Faktoren.
Elektronische Unterschrift durch mündliche Signatur
Durch eine elektronische Unterschrift, die per Sprache erfolgt, wird nun ein sicheres Signieren von Dokumenten mobil möglich. Dabei kommt eine Multifaktor-Authentifikation zum Einsatz, mit der durch die Kombination der Faktoren Besitz, Wissen und einer biometrischen Eigenschaft der Grad an Sicherheit optimiert wurde.
icomedias als Think tank für Innovation und Forschung
Das Forschungsprojekt "Mobile biometrische Signatur" wurde von der Steirischen Wirtschaftsförderung SFG gefördert, der Signaturexperte XiTrust beratend für mehrere Module beizogen. icomedias hat in den letzten Jahren bereits erfolgreich innovative Forschungsprojekte abgewickelt, wie etwa die Projekte "Multiplattform: Katastrophenschutz-Expertensystem für das behördliche Krisenmanagement" und "Informationsnetze ohne Barriere: Zugang für Menschen trotz Behinderung".


