Modernste Software für den behördlichen Katastrophenschutz
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Digitales Einsatztagebuch und Online-Katastrophenschutzplan

Modernste Software für den behördlichen Katastrophenschutz

Nach aufwändiger Projektierung war es nun so weit: Am Dienstag, dem 3. November 2009, wurden sowohl der Stand des geplanten Einsatztagebuches als auch die geplanten Änderungen am bestehenden Katastrophenschutzplan online vorgestellt. Intelligente und benutzerfreundliche Online-Datenbankanwendungen bieten eine wesentliche Erleichterung für die Arbeit im behördlichen Katastrophenschutz.
 
Unter der Leitung von Michael Keller von der A20 Katastrophenschutz und Landesverteidigung (Land Steiermark) und Herbert Reischl vom Referat 1/13 – Katastrophenschutz (Land Salzburg) wurden die für das Internet optimierten Softwareanwendungen zur Unterstützung von Krisenbewältigungen ausgearbeitet und den Katastrophenschutzreferenten der Länder Salzburg und Steiermark vorgestellt. Entwickelt wurden die Softwarelösungen von der Firma icomedias in enger Kooperation mit der A20 und den Katastrophenschutzreferenten.
 
 
 
Einsatztagebuch (ETB)
Das benutzerfreundliche elektronische Einsatztagebuch für behördliche Einsätze dient der Katastrophenschutzbehörde in allen Instanzen aber auch Einsatzorganisationen als Nachweis bei getroffenen Entscheidungen und Maßnahmen. Einzeldaten aus unterschiedlichen Quellen mit der Einbindung von geographischen Informationssystemen bieten eine gesicherte und nachvollziehbare Dokumentation. Darüber hinaus können diese Daten im vernetzten System genutzt werden und somit landesweite Daten einheitlich miteinander abgestimmt werden.
Zur Bewältigung von verschiedensten Schadensereignissen zeigt sich diese Software von unschätzbarem Vorteil, es ist damit nämlich gewährleistet, dass direkt vor Ort in Protokollsysteme Einsicht genommen werden kann, wodurch im Katastrophenfall die notwendigen Maßnahmen wesentlich rascher und effizienter ergriffen werden können. Mit einer Inbetriebnahme ist Anfang 2010 zu rechnen.
 
Online Katastrophenschutzplan in moderner Aufmachung unter Zugrundelegung neuer geographischer Informationssysteme
Der bereits bestehende Gemeinde-Online-Katastrophenschutzplan, der bereits seit mehreren Jahren erfolgreich im Einsatz ist, wurde einem aufwändigen und benutzerfreundlichen Facelifting unterzogen. Doch nicht nur optisch unterscheidet sich dieser vom alten System, so ist es nunmehr u.a. möglich, auf digitalen Landkarten und Luftbildern katastrophenschutzrelevante Daten darzustellen. Die Neuerungen werden im System mit 23. November 2009 vollzogen.
 
Besichtigung der Feuerwehr- und Rettungsabteilung Admont
Zum Abschluss folgten die Teilnehmer der Veranstaltung der Einladung des Kommandanten HBI Norbert Schmidt, die Feuerwehr- und Rettungsabteilung Admont zu besichtigen. Der Leiter der Rettungsabteilung OLM Manfred Aster referierte über die österreichweit einzigartige Konstellation von vereinter Feuerwehr und Rettung.